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verletztes Feldhasen-Baby

Vorsicht – Wildtier-Babies!

Kaum werden die Tage länger und das Wetter besser, beginnen viele von uns mit den ersten Gartenarbeiten.
Auch wenn es vor allem in den Nächten noch sehr kühl ist, sind dennoch schon viele Wildtier-Babys in ihren Verstecken. Auch Vögel sind schon am Nestbau bzw. brüten bereits.

Passen Sie bitte auf!

Passen Sie bei der Gartenarbeit bitte auf! Im tiefen Gras sind vielleicht Hasen-Babys, Igel, Insekten, Amphibien, etc. unterwegs bzw. suchen dort Schutz.
In der Hecke gibt es schon Vogelnester.

Zerstören Sie beim „Frühlingsputz“ im Garten bitte keine Leben, bevor diese überhaupt richtig angefangen haben! – Das erste, beim Rasenmähen schwer verletzte Feldhasen-Baby haben wir bereits auf unserer Intensivstation… ☹

Hier einige nützliche Tipps, wie Sie ganz einfach Leben retten können:

Gartenarbeiten mit Bedacht

  • Kein Kahlschlag: Lassen Sie verblühte Stauden und alte Stängel noch stehen. Sie dienen nützlichen Insekten noch als Schutz vor den kalten Nächten und Vögeln als Nahrung.
  • Laubhaufen liegen lassen: Igel und andere Kleintiere überwintern in Laubhaufen. Warten Sie mit dem Entfernen noch, bis es dauerhaft warm ist (oft bis Ende April/Anfang Mai).
  • Vorsicht beim Schnitt: Überprüfen Sie Sträucher und Bäume vor dem Schneiden auf Vogelnester.
  • Keine Laubsauger: Verwenden Sie keine Laubbläser oder -sauger. Sie zerstören den Lebensraum von Insekten und Kleintieren am Boden.

Nistkästen und Futterstellen reinigen

  • Zeitpunkt beachten: Reinigen Sie Nistkästen idealerweise schon im Herbst oder spätestens bis Ende Februar. Mittlerweile haben manche Vögel schon mit dem Nestbau und Brüten begonnen!
  • Hygiene: Reinigen Sie Futterstellen und Vogelbäder regelmäßig mit heißem Wasser, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.
  • Insektenhotels: Reinigen Sie Insektenhotels nicht mit chemischen Mitteln, sondern bürsten Sie sie nur vorsichtig aus.

Vorsicht bei Rodungen

  • Totholz nutzen: Stapeln Sie Äste und Totholz in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens. Das bietet Lebensraum und Schutz für unzählige Tiere wie z.B. Igel, Eidechsen, Vögel, etc..
  • Vorsicht beim Brennen: Wenn Sie Reisig oder altes Holz verbrennen, schichten Sie den Haufen vorher um, damit Vögel, Igel oder Hasen-Babies fliehen können.

Gefahrenquellen beseitigen

  • Regentonnen und Pools abdecken: Sichern Sie Wasserbehälter und Pools, damit Tiere nicht hineinfallen und ertrinken bzw. stellen Sie ein Holzbrett oder ähnliches hinein, um Tieren einen Notausstieg zu bieten.
  • Müll vermeiden: Entsorgen Sie Müll, besonders Plastik, damit sich Igel oder Vögel nicht darin verfangen.

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